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Willkommen in der Kanzlei Reichert in Nürnberg

Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Frau Rechtsanwältin Antje Reichert ist Fachanwältin für Miet – und Wohnungseigentumsrecht. Die Rechtsberatung erfolgt aber auch im Arbeitsrecht, privaten Baurecht und allgemeinem Zivilrecht. Die Fallbearbeitung erfolgt sowohl außergerichtlich, als auch durch Prozessvertretung. Zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Wege der Zwangsvollstreckung verfügt die Kanzlei über eine langjährige Erfahrung und ein motiviertes Team, das eine abschließende Bearbeitung Ihres Falles garantiert. 

Durch die Bürogemeinschaft mit Frau Rechtsanwältin Stefanie Scheuber wird auch der gesamte Bereich des Erbrechts kompetent mit abgedeckt.

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Mietverträge, Immobilienkaufverträge, und Teilungserklärungen sind für juristische Laien oft unverständlich formuliert. Wenn es darum geht, finanzielle Risiken abzuschätzen, gestaltend einzugreifen oder einen bereits eingetretenen Schaden zu minimieren, sind wir die richtige Adresse. Eine langjährige Erfahrung sowohl im Miet- als auch Wohnungseigentumsrecht garantiert auch dort eine kompetente Beratung, wo die Rechtsgebiete ineinandergreifen.

Arbeitsrecht

Arbeitsrecht

Arbeitsrechtlich Mandatsbetreuung reduziert sich nicht auf die Führung von Kündigungsschutzverfahren. Vertragsgestaltung, vorbereitende Beratung zu Beginn eines Konflikts und das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten hat mindestens eine genauso hohe Bedeutung, wie die prozessuale Abwicklung vor dem Arbeitsgericht. Eine Festlegung auf Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberinteressen besteht nicht, so dass beide Seiten der Medaille eine interessensgerechte Beratung ermöglichen. Im Bereich des Arbeitsrechts verfügt Frau Rechtsanwältin Antje Reichert über die erfolgreiche Absolvierung des theoretischen Teils des Fachanwalts für Arbeitsrecht.

Privates Baurecht

Privates Baurecht

Privates Baurecht bildet eine Schnittmenge mit dem Wohnungseigentumsrecht. Das Fachgebiet Immobilien recht vereint die Schnittmenge von WEG-Recht, Mietrecht und Baurecht. Ohne fundierte Kenntnisse in den ersten beiden Rechtsgebieten, kann eine umfassende Fallbearbeitung im privaten Baurecht eigentlich nicht gewährleistet werden.

Antje Reichert

Antje Reichert

Frau Rechtsanwältin Antje Reichert ist Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Auf dieses Gebiet ist die Kanzlei spezialisiert und bietet im Rahmen dessen alles, was damit verbunden ist.

"Wenn es keine schlechten Menschen gäbe, gäbe es keine guten Juristen."

Charles Dickens


22.07.2020

Darf eine Urne umgebettet werden?

In der anwaltlichen Praxis trifft man immer wieder auf Streitigkeiten um die letzte Ruhestätte eines Verstorbenen. Manchmal können sich die Angehörigen nicht einigen, wo der Verstorbene sein Grab finden soll, in manchen Fällen geht es um die Frage, wann eine Umbettung erfolgen darf. Am 05.07.2020 hatte sich der Verwaltungsgerichtshof in Trier mit der Frage zu beschäftigen, ob aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen des hinterbliebenen Ehemannes und der damit verbundenen Problematik der Erreichbarkeit der Grabstätte die Ehefrau umgebettet werden darf. Im Ergebnis lehnte das Gericht dies vor dem Hintergrund der Achtung der Totenruhe ab.

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09.07.2020

Dauerbrenner Schönheitsreparaturklausel

Dass der BGH Schönheitsreparaturklausel grundsätzlich nur dann für wirksam erachtet, wenn sie keine starren Fristen enthalten und dem Mieter keinen Instandhaltungsaufwand des Vormieters aufbürden, kurz gesagt: wenn die Wohnung frisch renoviert übergeben wurde, ist zwischenzeitlich gefestigte Rechtsprechung. Viele Mietverträge, vor allen langjährige, enthalten aufgrund der Rechtsprechungsänderung aus dem Jahr 2015 (BGH, Urt. v. 18.03.2015, Az. VIII ZR 185/14 sowie VIII ZR 242/13) unwirksame Schönheitsreparaturklausel. Ist so eine Klausel erst einmal „kaputt“, gilt anstelle der unwirksamen vertraglichen Schönheitsreparaturklausel die gesetzlich normierte Erhaltungspflicht des Vermieters nach § 535 I Satz 2 BGB. Heißt im Klartext: der Vermieter muss streichen (lassen).

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02.07.2020

Wenn die WEG ein „Krönchen“ aufhat

Mit der neuen WEG-Reform wird möglicherweise alles ein bisschen anders; bisher aber gilt: Duldung- und Unterlassungsansprüche, die dem einzelnen Wohnungseigentümer zur Abwehr von Störungen zustehen, können nur dann durch die WEG geltend gemacht werden, wenn sie zuvor vergemeinschaftet wurden. Denn die geborene Ausübungsbefugnis liegt nach dem Willen des Gesetzgebers beim einzelnen Wohnungseigentümer. Will der Verband Wohnungseigentümergemeinschaft diesen Anspruch im eigenen Namen geltend machen, muss hierüber per Beschluss entschieden werden. Dieses „an-sich-ziehen“ führt dann zu der sogenannten gekorenen ausübungsbefugt. Die WEG setzt sich also die Krone auf, die eigentlich dem einzelnen Eigentümer gehört.

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